Frag einen Profi:

Karsten Lindemann aus Köln

Seit wann ich fotografiere: Das Interesse am Fotografieren wurde schon in meiner Kindheit durch meinen Vater geweckt, der früher sehr viel fotografiert hat und Inhaber einer Werbeagentur war. Zu einer wirklichen Leidenschaft wurde die Fotografie aber erst für mich im Alter von etwa 17-18 Jahren, als ich meine erste eigene Spiegelreflexkamera bekommen habe. Ich begann viel auszuprobieren, versuchte die Techniken hinter den Fotos von Fotografen, die mir gefallen haben, zu verstehen und selber Fotos in diesem Stil nachzustellen. Natürlich sollten meine Bilder später auch einen eigenen Charakter haben, trotzdem finde ich es für den Anfang wichtig, sich intensiv damit zu beschäftigen wie andere Fotografen ihre Bilder aufbauen und wie ihre Fotos eine bestimmte Aussage erhalten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Ganze für mich langsam von einer langandauernden Leidenschaft zu meinem Beruf.

 

Was ich fotografiere: Heute fotografiere ich als freiberuflicher Fotograf Portraits, begleite Veranstaltungen oder inszeniere Szenen für Theater, Werbung und PR. Außerdem erstelle ich für Firmen Bilder für die Unternehmenskommunikation her.

Am Interessantesten an der Fotografie ist es, durch die Kamera die Welt neu zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln. Am meisten Spaß an der Fotografie macht es mir dabei, neue Zusammenhänge zu entdecken und neue Dinge kennenzulernen. Das kann entweder so sein, dass ich durch meinen Beruf bisher unbekannte Bereiche kennenlerne. Oder ich bin in fremden Ländern und Kulturen unterwegs, wo ich auf unbekannte Situationen treffe, die mein fotografisches Interesse wecken. Ein Nachteil am freiberuflichem Arbeiten als Fotograf ist allerdings, dass die Auftragslage stark variieren kann und man nicht immer die Sicherheit hat, bald wieder beauftragt zu werden.

 

Mein Tipp an euch:

Geht raus! Seid neugierig auf die Welt. Sucht euch Motive, die euch interessieren, in eurer direkten Umgebung, aber auch in unbekanntem Terrain. Das Entdecken mit der Kamera macht dort am meisten Spaß, wo es noch etwas zu entdecken gibt.